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Aufführung der Tanzenberger Theatergruppe: Die spukende Erbschaft

Die verfeindeten Geschwister Max, Christiane und Ursula Leutberger erben gemeinsam ein altes, verfallenes Schloss und die notwendigen Mittel, daraus ein komfortables Hotel zu machen. Allerdings nur unter der Bedingung, dass sie dies zusammen erledigen. Ohne die anderen geht nichts. Und zum Beweis müssen sie erst mal die nächsten 14 Tage zusammen im Schloss verbringen, ohne sich zu streiten. Oder jedenfalls, ohne dass es jemand mitbekommt. Familienanwalt Siegfried Roy verliest das Testament und kündigt an, immer mal vorbeischauen zu wollen, ob die Bedingungen eingehalten werden

Auch das Hausmeisterpaar Susi und Rocky, das im Schloss lebt und reichlich seltsam ist, mischt überall mit. Das Arbeiten haben sie nicht gerade erfunden und wollen auf gar keinen Fall mit so schrecklichen Dingen wie Renovieren, Kochen, Gartenarbeit etc. belästigt werden. Denn eigentlich sind die beiden gar keine Hausmeister, sondern ein steckbrieflich gesuchtes Ganovenpärchen, das die Beute aus dem letzten Überfall ausgerechnet im Kamin der Schlosshalle verborgen hat und nun alles tut, um nicht aufzufallen.

Zu ihrem nicht geringen Entsetzen stellen sie fest, dass es in dem alten Schloss spukt. Ferdinandus und Jolanthe von Leutberger-Schnarrenhäuser, ein vor 400 Jahren auf mysteriöse Weise verstorbenes Ehepaar, versucht alles, um sich einzumischen. Die beiden konnten sich schon früher absolut nicht leiden und waren selten einer Meinung, in einem aber sind sie ein Herz und eine Seele: Auf gar keinen Fall darf aus dem stolzen Schloss ein gewöhnliches Hotel werden.

Kompliziert wird es so richtig, als Mr. Schpielbörg, ein amerikanischer Regisseur, mit seinem völlig überkandidelten Star Lina La Monde anreist, der das alte Schloss als Kulisse für einen Film nehmen will. Und dann taucht auch noch Otto Schnarrenhäuser auf, der ebenfalls Besitzansprüche anmeldet. Begleitet wird er von seiner Tochter Tessa, einem reichlich vorwitzigen Teenie, der einzig und allein imstande ist, Ferdinandus und Jolanthe zu sehen und mit ihnen zu sprechen, sehr zu deren Entsetzen.



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