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Letzte Schulwoche der 5B: Stadt – Berg – See

In der letzten Schulwoche erlebten wir vier abwechslungsreiche und wunderschöne Tage, die uns als Klasse noch mehr zusammenschweißten!


Mit Lichtgeschwindigkeit nach Graz. Oder: wer zu spät kommt …

Los ging es mit einem Kulturausflug nach Graz. Mit Frau Professor Stromberger als perfekte Reiseleitung erkundeten wir zentrale Punkte der Steirischen Landeshauptstadt und erfuhren in kurzen Präsentationen der Schüler:innen lustige, skurrile und natürlich sehr interessante Einzelheiten der verschiedenen Sehenswürdigkeiten.


Wusstest du zum Beispiel, dass die Fassade des Grazer Kunsthauses, auch „Friendly Alien“ genannt, aus 1.288 Acrylglasplatten, 16 Nozzels – das sind die Augen oder Stacheln des Aliens –   besteht, und ein von den 16 Augen in Richtung des Uhrturms blickt? Oder, dass die Stunden- und Minutenzeiger des Uhrturms verdreht sind? Kennst du den StadtKERN von Graz? Sehr imposant! Solltest du Streit haben, so empfiehlt sich ein Besuch der Zwillingswendeltreppe, auch Versöhnungstreppe genannt, natürlich mit deinem Kontrahenten. Dies ist eine Doppelwendeltreppe in der Grazer Burg und sie spiegelt das Prinzip Trennung und Versöhnung wider, da man sich beim Hinaufsteigen immer wieder dort trifft, wo die Treppe ineinander verschmilzt, bevor man sich wieder gegenläufig trennt. Man sollte übrigens darauf achten, mit wem man die Treppe erklimmt: Denn, immer dort, wo die Stiegen zusammentreffen, soll man sich ein Bussi geben. Das sagen zumindest die Einheimischen. Daher auch der Name: Busserlstiege.

Schon einmal die Statue of Liberty gesehen? Nein? Na dann: Los nach Graz, denn hier steht die Grazer Freiheitsstatue direkt neben der Oper, die übrigens die zweitgrößte Oper Österreichs ist. Aber zurück zur Freiheitsstatue. Sie ist eine Stahlkonstruktion, und heißt eigentlich „Lichtschwert“.

In der Herrengasse endete die Rundtour durch Graz. Ein besonderer Hingucker hier ist das „Gemalte Haus“, dessen Fassade prachtvolle Fresken griechischer und römischer Götter zieren. Nach einer kulturell und kulinarisch abwechslungsreichen Tour durch Graz, inklusive einer verspäteten Ankunft und einer gesamten verspäteten Heimfahrt fuhren wir etwas müde, aber sehr bereichert nach Kärnten zurück.





Turracher Höhe: schnell, schneller am schnellsten

Am Dienstag ging es, gemeinsam mit der 5A, auf die Turracher Höhe. Da die Anfahrt etwas „slow“ war, musste die Zeit am Berg wieder wett gemacht werden. Und was eignet sich da besser als der Nocky Flitzer? Rasant ging es zu auf der 1,6 Kilometer langen Sommerrodelbahn. Laut offiziellen Angaben beträgt die max. Geschwindigkeit 40km/h. Klingt nach einer Herausforderung! Und tatsächlich, nach mehrmaligen Versuchen knackten unsere Schüler:innen die 40km/h locker. Manche konnten gar nicht genug bekommen und ignorierten kurzerhand das Kartenlimit. Ergebnis: ein Fußmarsch statt einer lustigen Rodelfahrt.



Splish splash I am taking a … swim!

Die letzten beiden Tage verbrachten wir an Kärntens Seen. Dabei stellte sich heraus, dass beide Größenkategorien, „ganz groß“ und „ganz klein“, ihren Reiz und Charme haben. Das herrliche Wasser des Wörthersees und das schöne Ambiente am Hörzendorfer See bereiteten uns zwei wunderbare Tage, die nochmals im Zeichen der Klassengemeinschaft standen. Besides: die strikte Trennung der Klasse entlang der unsichtbaren Geschlechtergrenzen fand an diesen Tagen endlich sein Ende!


Ich wünsche euch allen schöne und erholsame Ferien! Bleibt gesund und genießt die Zeit – bis bald!



Eure KV Claudia Wobovnik


PS: Ein "Handyklau" hinterließ recht skurrile Fotos - leider mussten sie zensiert werden und können der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung gestellt werden :)

 

 
 
 

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