Weil Kinderrechte wichtig sind!
- blog820
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit

Heute besuchte der zweite Teil der Buddys den Kinderrechtespaziergang in Klagenfurt und durften einige wichtige Details über die Genese, Umsetzung und Zukunftsvisionen der UN-Kinderrechte erfahren.
Gerade der heutige, sehr heiße Tag zeigte, wie wichtige ein Recht auf eine intakte Umwelt ist! Als Recht findet es noch keinen Ausdruck, doch die Zeit drängt:
Hitze, Überschwemmungen, Dürre, Ernteausfälle, Wetterkapriolen – die Trends zeigen eine düstere Zukunft.
Umso wichtiger wäre es, dieses Recht endlich sichtbar zu machen, zu stärken und in die bestehenden Kinderrechte zu integrieren. Kinder und Jugendliche sind von den Auswirkungen der Klimakrise besonders betroffen – und gleichzeitig jene Generation, die unsere Zukunft gestaltet. Ihre Rechte zu schützen, bedeutet daher auch, aktiv für Umwelt- und Klimaschutz einzutreten.
Der heutige Kinderrechtespaziergang hat einmal mehr gezeigt, wie zentral die Kinderrechte für ein gerechtes und lebenswertes Miteinander sind. Sie geben Orientierung, schaffen Bewusstsein und erinnern uns daran, dass jedes Kind ein Recht auf Schutz, Mitbestimmung, Bildung und ein gutes Aufwachsen hat.
Wusstest du zum Beispiel, dass du ein Recht auf Freizeit und Spiel hast? Oder, dass deine Eltern dich nicht non-stop kontrollieren dürfen – das Recht auf Privatsphäre haben nämlich nicht nur Erwachsene! Außerdem hast du das Recht auf beide Eltern, wenn diese geschieden sind.
Die UN-Kinderrechtskonvention umfasst insgesamt 54 Artikel, wo die wichtigsten Rechte für Kinder und Jugendliche festgehalten sind. Sie umfassen beispielsweise folgende Rechte:
- Recht auf Gleichbehandlung
- Recht auf Gesundheit
- Recht auf Bildung
- Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung
- Recht auf freie Meinung und Beteiligung
- Recht auf Schutz vor Gewalt, Ausbeutung und Notlagen
- Recht auf Schutz der Privatsphäre und gewaltfreie Erziehung
- Recht auf eine Familie und Fürsorge
Die Buddys übernehmen bei der Vermittlung und Verbreitung von Kinderrechten eine besonders wichtige Rolle: In ihrer Peer-to-Peer-Arbeit tragen sie das Gelernte weiter, sprechen mit jüngeren Schüler:innen über Kinderrechte und machen diese greifbar im Schulalltag. Spielerisch setzen sie Impulse, regen zum Nachdenken an und stärken das Bewusstsein für Rechte und Verantwortung innerhalb der Schulgemeinschaft. So wird aus Wissen gelebte Praxis – und aus Engagement ein starkes Zeichen für die Zukunft der Kinderrechte.
Hier kannst du dich hinwenden, wenn deine Rechte nicht respektiert oder beachtet werden, oder wenn du deine Sorgen einfach loswerden willst:
Rat auf Draht 147













