Vorwissenschaftliches Arbeiten

Im Rahmen der standardisierten kompetenzorientierten Reifeprüfung, die im Schuljahr 2014/2015 zum ersten Mal durchgeführt wurde, müssen die SchülerInnen eine „Vorwissenschaftliche Arbeit“ (VWA) verfassen. Diese setzt sich aus schriftlicher Ausarbeitung, Präsentation und Diskussion zusammen. Ziel ist es, fachliche Kenntnisse bzw. Forschungsergebnisse sowie allgemeine Kompetenzen der Kandidaten unter Beweis zu stellen.

Wissenschaftliches Arbeiten ist aber bestimmten Regeln unterworfen und will gelernt sein. Auch die Fülle an möglichen Themen und Interessen erleichtert die Entscheidung nicht. Wie finde ich ein geeignetes Thema? Welche Leitfrage eignet sich für diese Arbeit? Wo finde ich Literatur und wie zitiere ich richtig?, sind Fragen, die schon vor Beginn der tatsächlichen Arbeit zu beantworten sind. Wikipedia und Co. machen es uns heute einfach, Informationen zu erhalten. Aber sind die Inhalte dieser Seiten frei verfügbares Allgemeinwissen und somit Allgemeingut? Das Wort „Plagiat“ verunsichert die Nutzer (Was ist das eigentlich?). Im Laufe des Arbeitsprozesses müssen dann Kriterien wie angemessener Schreibstil, formaler Aufbau sowie richtiges Layout beachtet werden.

Hilfe bei der Beantwortung all dieser und vieler anderer Fragen gibt es in der unverbindlichen Übung „Vorwissenschaftliches Arbeiten“, die in der 7.Klasse angeboten wird. Hier werden die SchülerInnen auch mit der an unserer Schule üblichen Zitierweise vertraut gemacht. Der Besuch der Universitätsbibliothek der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt ist in diesem Zusammenhang schon ein Fixpunkt am Beginn dieses Lehrganges. Eine weitere Hilfestellung ist die Website des BMUK, die immer wieder zur Kontrolle herangezogen wird, – vor allem, um über Änderungen in den gesetzlichen Bestimmungen informiert zu werden.

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