Klein, aber fein! Unterwegs in Sachen Architektur

Aktualisiert: 28. Apr.

Exkursion der 8AB BE-Gruppen zur FH Spittal an der Drau, am 20.04.2022




All jene zukünftigen Absolvent:innen des BG Tanzenberg, die sich schon immer für Raumgestaltung und Architektur interessiert haben, die es zum Studieren jedoch nicht in die weite Welt zieht, wären hier gewiss gut aufgehoben. In Begleitung von Jehona Shaqiri Petritz und Johannes Kölz hatten Schüler:innen der beiden Abschlussklassen im Rahmen des Architekturprojektes „KONKRETer-ABSTRAKTer Raum“ die Möglichkeit, die Fachhochschule für Architektur in Spittal an der Drau näher kennenzulernen. Man möchte kaum vermuten, dass man in dieser beschaulichen Kärntner Festspielstadt nicht nur Urlaub machen, sondern auch Architektur studieren kann. Unter der fachkundigen Leitung von Studiengangsleiter Prof. Mag. Arch. Wolfgang Grillitsch und seiner engagierten Assistentin gingen wir in dem geschichtsträchtigen Gebäude auf Entdeckungsreise.


Die FH Spittal braucht jedenfalls den Vergleich mit den renommierten Universitäten nicht zu scheuen. Von Rückständigkeit in Sachen Architekturlehre kann hier keine Rede sein. Wir konnten im Zuge der Führung durch die Räumlichkeiten miterleben, dass an der FH praxisnah und projektorientiert im überschaubaren Rahmen gearbeitet wird - der persönliche Kontakt zwischen Lernenden und Lehrenden ist hier keine bloße Marketingfloskel, sondern gelebter Teil des akademischen Betriebes!


Anhand maßstabsgetreuer Architekturmodellen bekamen wir sowohl einen Eindruck vom lebendigen Gestalten der Fachhochschüler:innen als auch Einblick in die Komponenten zeitgenössischer Baupraxis.


Dass es auch den Tanzenberger Maturant:innen keineswegs an fachspezifischem Potential fehlt, konnten sie in der Aula tatkräftig unter Beweis stellen. Da wurden im spielerischen Wettkampf unter Zeitdruck Türme aus Bauelementen in den Himmel gebaut, Gestaltungskonzepte für Ziegelfenster erdacht und Torbögen kreiert. Bei den Challenges waren Teamgeist, kreatives und logischen Denken gefordert und auch der Spaß kam nicht zu kurz. Nach so viel tatkräftiger Beschäftigung war reichlich für das leibliche Wohl gesorgt - durchwegs begleitet von kurzweiligem Smalltalk zum Thema Raumgestaltung.


Jedenfalls hat diese Exkursion niemanden gelangweilt und vielleicht den einen oder anderen auf neue Ideen hinsichtlich seiner weiteren Ausbildung gebracht?


Unser abschließender Dank gilt den Gastgebern des Hauses für Gastgeschenke, Informationen, das spannende Programm und die großzügige Jause!


Johannes Kölz




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