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Wie Orpheus singen – ein unterirdischer Casting Call

  • 19. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Zum Auftakt der Feierlichkeiten „80 Jahre Tanzenberg“ spielten und sangen sich die Schülerinnen und Schüler der 4C, 5A, 6AB, 7A und 8A und Andreas Holzer als Absolvent und aktiver Lehrer unter der Regie und Gesamtleitung von Astrid Eder am 10. und 11. Jänner 2026 achtzig Jahre nach dem ersten Unterricht in die Herzen des begeisterten Publikums.  

In der Tradition der Komödie „Die Frösche“ des griechischen Dichters Aristophanes ersannen die beiden Absolventinnen Valentina Holl und Miriam Pagitz eine heitere Reise eines verzweifelten Regisseurs in die Unterwelt, der dort einen würdigen Darsteller eines Orpheus für sein Theaterstück an der Oberwelt finden will. Er wird von Dionysos zu Hades und Persephone gebracht, die einen Casting Call in der Unterwelt veranstalten. Drei Bewerber, die unterschiedlicher nicht sein könnten, finden sich ein, um die heißbegehrte Rolle und somit ein zweites Leben an der Oberwelt zu gewinnen. Bei ihrem Wettstreit sollen sie um Eurydike werben und dabei ihre Talente unter Beweis stellen. Doch keiner der drei genügt den Ansprüchen und der Regisseur ist am Verzweifeln, bis schließlich Eurydike eindrucksvoll beweist, dass sie den besten Orpheus abgeben würde. Als Siegerin wird ihr erlaubt, an die Oberwelt zurückzukehren und ein zweites Leben zu führen.  

Die grandiose musikalische Begleitung durch den Schulchor unter der Leitung von Sylvia Steinkellner und der Schulband unter der Leitung von Dominik Maringer mit einem Gastauftritt des Lehrers Roman Woschitz gipfelt in der abschließenden Partyszene.  

Die bis auf den letzten Platz besetzte Aula tobte vor Begeisterung und zollte den Schauspielerinnen und Schauspielern Standing Ovations. 



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